#359 BEWEISE für ein Leben nach dem Tod – Karin Stern im Gespräch

00:00:00:10 - 00:00:27:00
Sprecher 1
Es wird immer alles abgetan. Der Zufall, dass dort ausgerechnet draußen im Garten an der Hortensia jetzt der Schmetterling sitzt. Es gibt ja 1000 Schmetterlinge. Nur dass die Lieblingsblume der Oma die Hortensia war und dort jetzt der Schmetterling sitzt, der sich nicht beirren lässt und ich der Fee und der Gedanke bei mir den Gedanken an sie auslöst. Das ist kein Zufall.

00:00:27:00 - 00:00:47:04
Sprecher 1
Das ist ja der Beweis. Was sollen sie denn machen? Sie haben ja keine Hände. Aber wenn sie die hätten, wären die gebunden. Die haben ja nicht so viele Möglichkeiten wie wir. Die können halt nur begrenzt ihre Zeichen schicken. Nur wir wollen und können die manchmal halt nicht verstehen.

00:00:47:06 - 00:01:07:11
Sprecher 2
Bist du vielleicht auf der Suche nach Beweisen für ein Leben nach dem Tod? Wenn, bist du hier richtig? Wenn du die schon gefunden hast, bist du hier auch richtig, denn wir wollen das Thema Sterben, Tod und Leben nach dem Tod. Also das Leben auf der anderen Seite gerne jetzt beleuchten in diesem im Gespräch mit. Herzlich willkommen! Schön, dass du da bist.

00:01:07:11 - 00:01:31:08
Sprecher 2
Hier im Rahmen des Channeling Kongresses und des Channeling Portals haben wir mit dieser Serie immer wieder vor. Referenten vorzustellen und Themen zu vertiefen. Und deshalb sind wir mit dieser Sendung jetzt hier online und du hast uns nicht zufällig gefunden. Und so freue ich mich jetzt ganz besonders, Karin Stern begrüßen zu dürfen. Liebe Karin, schön, dass du da bist und dir Zeit für dieses Gespräch nimmst.

00:01:31:10 - 00:01:33:20
Sprecher 1
Hallo, danke, dass ich da sein darf.

00:01:33:22 - 00:02:08:02
Sprecher 2
Ist ja total schön. Du bist jenseits Medium, Du bist mediale Trauerbegleiter und möchtest eine Alternative zum Thema Trauerbegleitung Trauerarbeit auch anbieten mit eben genau diesen Aspekten des Jenseits kontaktes. Du selber beschreibst deine Geschichte ja auch so, dass du eigentlich als Zwilling auf die Welt gekommen wärst und deine Zwillings, dein Zwillings Geschwisterchen hat sich aber vorzeitig ja verabschiedet. Du warst noch im Kontakt, wie du sagst und dieser Kontakt ist dann aber irgendwann abgerissen.

00:02:08:02 - 00:02:42:05
Sprecher 2
Man lebt dann so sein Leben und 2016 hast du wieder dieses Thema Jenseitskontakt, dann durch den das Hinübergehen deiner Großmutter präsenter gehabt und seitdem kümmerst du dich wirklich um dieses Thema. Hast ja auch eine Ausbildung gemacht und bist heute ja präsent, um andere in ihrer Trauerarbeit zu unterstützen. Jetzt würde ich natürlich schon gerne wissen, diese mediale Trauerarbeit, was ist dir daran so besonders wichtig und was unterscheidet sie von den normalen Trauerarbeiten?

00:02:42:07 - 00:03:05:14
Sprecher 1
Ja, also ich persönlich finde halt immer, dass es kein schlimmeres Gefühl nicht gibt, wie eben die Trauer sie tut, aber sie tut furchtbar weh und und sie lässt auch ganz lange gar nicht los und der Alltag wird so schwierig und man kann den Alltag auch nicht mehr bewältigen. Man kommt aus dem Gedankenkarussell nicht raus und man weiß weder nach vorne noch nach hinten.

00:03:05:14 - 00:03:31:15
Sprecher 1
Und ich finde, es ist ein ganz schlimmes Gefühl. Die normale Trauerarbeit bzw die normale Trauerbewältigung bietet halt als erstes immer Medikamente an, die Medikamente haben Nebenwirkungen und es dämpft eigentlich nur die Trauer. Man kann zumindest wieder aufstehen, man kann sich vielleicht waschen, aber sobald die Medikamente nachlassen, ist man irgendwie wieder im gleichen Karussell, weil man das einfach nicht bearbeitet hat.

00:03:31:17 - 00:04:01:04
Sprecher 1
Und ich, ich habe halt das Gefühl, auch gehabt, ich müsste zwar keine Medikamente nehmen, aber es war für mich auch ganz schlimm und ganz schrecklich Und ich selber konnte ganz lange mit dem Thema Tod gar nicht umgehen. Ich hatte immer Angst. Habe ich jetzt auch noch, aber immer dieses dann sehen wir uns nie wieder Dank. Dann ist alles weg und ich konnte mit dem halt nicht umgehen Und da wurde ich halt so eine der geistigen Welt angestoßen, mich mal wieder an meine Wurzeln zu erinnern.

00:04:01:04 - 00:04:30:21
Sprecher 1
Und das habe ich dann gemacht und dann eben die Ausbildung gemacht und bin dann so auf die die alternative Trauerbewältigung gekommen. Ich glaube, mit der Gewissheit, dass es weitergeht, dass wir uns nicht für immer verloren haben, dass wir uns wiedersehen, natürlich mit einer anderen Form und dass das auch eine Zeit dauert, bis wir uns wieder sehen. Aber trotzdem ist es einfach gut zu wissen, dass das nicht so kommt.

00:04:30:23 - 00:04:51:21
Sprecher 1
Und dann lebt sich das leichter und man man verarbeitet das. Man ist dann halt traurig, weil es sehr lang dauert, bis man sich wieder sieht. Aber man ist halt nicht mehr so traurig, weil weil man denkt, man sieht sich nie wieder. Das fällt weg, es ist, es ist. Die Trauer wird ein bisschen gewandelt. Man ist halt traurig, weil man jemanden jetzt ganz lange nicht sieht.

00:04:51:23 - 00:05:12:22
Sprecher 1
Aber die Trauer, dass ich ihn nie mehr sie das fällt halt weg. Es wird ein bisschen einfach nur umgewandelt. Aber man kann halt mit so was, glaube ich, leichter umgehen. Mit der Gewissheit, anstatt mit der Ungewissheit. Ich weiß nicht. Viele denken ja, ich weiß nicht, ob ich glauben soll, aber wenn man es weiß, es geht weiter, tut man sich leichter.

00:05:12:22 - 00:05:15:13
Sprecher 1
Die Erfahrung habe ich eben gemacht.

00:05:15:15 - 00:05:35:23
Sprecher 2
Hmmm, ja, sehr schön. Also das sind eben die eine andere Perspektive auf das Leben und auf das Sterben letztendlich. Das heißt, man sieht den anderen Zusammenhang, was dann eben einen damit anders umgehen lässt. Jetzt geht es ja um den Beweis für ein Leben. Viele sagen ja Mensch, du kannst ja viel erzählen, aber warst du denn schon drüben bei den anderen oder.

00:05:36:03 - 00:05:59:05
Sprecher 2
Ich seh das ja gar nicht. Nun hast du ja selber doch ganz intensive Erfahrungen, sage ich mal machen dürfen oder vielleicht auch zu Anfang machen müssen. Denn da sind bei euch ja zu Hause Nachttisch, Lampen angegangen, Fernseher aus, um wieder angegangen oder auch andere Zeichen, die, wenn man sie vielleicht erst mal nicht in diesem Zusammenhang stellt, natürlich auch richtig Angst machen könnten.

00:05:59:07 - 00:06:05:10
Sprecher 2
Waren das für dich schon die entscheidenden Beweise für ein Leben nach dem Tod?

00:06:05:12 - 00:06:29:04
Sprecher 1
Nein. Also ich muss sagen, ich habe ja ganz lange auch nicht an das Leben nach dem Tod so wirklich gedacht. Ähm, jeder stellt sich die Frage kommt was kommt? Nichts. Man wünscht sich das, was kommt, aber wenn man ja nicht konfrontiert ist, macht man sich ja, dann verwirft man die Gedanken einfach wieder. Bei uns war es dann halt so, dass die die Zeichen uns schon bisschen Angst machten.

00:06:29:04 - 00:06:56:01
Sprecher 1
Musste ich schon ehrlich sagen. Das ging ja hier manchmal echt die Post ab. Also wie gesagt, Türen auf, Türen zu, Licht aus, Licht zu. Also ich dachte dann schon mal kurzzeitig, vielleicht sollte ich auch mal ärztlichen Rat in Anspruch nehmen oder mal vielleicht stationären Aufenthalt oder so in Anspruch nehmen. Aber ich wusste das ich halt ich ich wusste ich spinne nicht.

00:06:56:05 - 00:07:22:14
Sprecher 1
Das ist so und. Und irgendwann habe ich halt genauer hingesehen und hab gedacht nein, ich hab jetzt keine Angst. Was ist denn da los? Woher kommen die Schritte im ersten Stock und woher kommt das? Im Augenwinkel das kleine Mädchen, das bei mir ständig im Wohnzimmer steht. Und dann habe ich mich wirklich mal vors Internet gesetzt und hab da mal recherchiert.

00:07:22:14 - 00:07:37:04
Sprecher 1
Und da kam ich dann drauf, dass es mehr Menschen gibt, die, die das einfach glauben und auch vertieft. Und das habe ich dann eben auch gemacht und dann haben mir die Zeichen auch keine Angst mehr gemacht, sondern ich habe sie verstanden.

00:07:37:06 - 00:08:05:01
Sprecher 2
Ja, ja, dieses Verstehen. Und wenn ich diese Zusammenhänge erkenne, dann schwindet die Angst. Ich glaube, das ist so ein wirklich ganz wichtiger Punkt und eben auch diese Zeichen wahrzunehmen. Also das, was du gerade berichtet hast, sind ja schon sehr intensive. Es gibt ja auch noch viel subtilere, sage ich mal, die so wirklich sehr unterschwellig laufen. Nun hast du ja gesagt, nee, das war für mich eigentlich nicht so der Beweis und du hast ja nicht dran geglaubt zu Anfang oder vielleicht auch gar nicht so im Feld gehabt.

00:08:05:07 - 00:08:17:16
Sprecher 2
Was war denn dann bei dir der Durchbruch, dass du plötzlich eigentlich wusstest, war heute, weißt du ja. Das Leben geht halt weiter, nur in einer anderen Form. Was war da für dich das Schlüsselmoment?

00:08:17:18 - 00:08:41:20
Sprecher 1
Der Schlüsselmoment war dann tatsächlich, ähm, wie ich Ich habe. Ich habe mich dann eben im Internet umgesehen und kam dann auf so eine Ausbildung, die ich ja dann auch angefangen habe und die die Frau boten Basiskurs an da und da habe ich mir gedacht, na ja, da kann ja jetzt nicht viel schiefgehen in einem Basisk den kennst du dir jetzt mal, das habe ich auch niemals gesagt.

00:08:41:20 - 00:09:05:01
Sprecher 1
Also meine Familie wusste nichts. Nur mein Lebensgefährte wusste das. Der hat mich auch begleitet dorthin. Und ich habe mal gedacht, du schaust dir das jetzt einfach mal an und ich bin da so so unvorbereitet dorthin gefahren und naja, dann haben wir halt die Augen schließen müssen und haben da ein bisschen meditiert und dann versucht, mal so ein bisschen hineinzuschnuppern und da Kontakt aufzunehmen.

00:09:05:03 - 00:09:28:04
Sprecher 1
Und das gelang mir dann tatsächlich auch das erste Mal und ich habe da von einer anderen Kursteilnehmerin eben den Großvater gesehen. Und Kriegsflüchtling war halt so die Geschichte und ich dachte mir, ich, damit es jetzt gar nicht sagen und was ich schon wieder alles gesehen habe Mord und Totschlag und. Aber dann sagte sie Ja, das stimmt ja alles, was du gesehen hast.

00:09:28:04 - 00:09:56:23
Sprecher 1
Und da wurde ich dann schon bisschen so ich kenne die Fragen, ich wusste ja nicht mal ihren Vornamen. Ich kenne die Frau nicht und trotzdem konnte ich sie das alles bestätigen. Na ja, da war mein Interesse geweckt und ich kippte dann schon eher auf die Seite. Ich glaubte und dann habe ich wirklich sehr oft zu Hause geübt und habe versucht, Kontakt aufzunehmen und habe mir dann auch immer fremde Menschen gesucht, die sich bereit erklärt haben, das mit mir zu üben.

00:09:57:03 - 00:10:22:03
Sprecher 1
Und irgendwann war dann klar, es muss weitergehen, es muss. Und ich habe dann auch meine Verwandten in der geistigen Welt manchmal auch um Zeichen gebeten. Einfach so ein Zeichen drüber. Es wäre mal echt toll, dass ich einfach auch weiß, dass ich nicht verrückt bin. Und da kamen die dann aber auch manchmal ein bisschen zeitverzögert, Aber ich konnte sie immer sofort erkennen und da wusste ich dann alles klar, so ist es.

00:10:22:05 - 00:10:24:03
Sprecher 1
Es geht weiter.

00:10:24:05 - 00:10:47:09
Sprecher 2
Ja, also wirklich, dieses selber erleben ist dann so ein ganz entscheidendes Momentum. Sicherlich. Also für mich war es auch immer so, weil für mich war es immer klar, sozusagen, weil ich als Kind eben auch diese Berührung mit der jenseitigen Welt als ganz normal erlebt habe. Im Grunde genommen. Ich habe mir das dann auch Gott sei Dank bewahren können, hatte selber auch eine Nahtoderfahrung und hatte auch nie Angst vor meinem eigenen Tod.

00:10:47:09 - 00:11:10:14
Sprecher 2
Also eher vor dem Tod anderer. Klar, weil man eben dann verlassen wird. Aber mein eigener Tod ist bis heute eigentlich überhaupt für mich nie ein Thema gewesen, weil ich fest weiß, es geht weiter. Und ich habe es dann auch versucht, immer so anderen zu vermitteln, eben im Sinne von wenn die Blätter vom Baum fallen, dann kriegen wir auch keine Panik, weil wir wissen, der Frühling kommt und dann schlägt er wieder neue Blätter aus.

00:11:10:20 - 00:11:36:20
Sprecher 2
Das sind alles Zyklen im Leben und alles. Die Sonne geht unter und da macht auch keiner ein Drama draus und hat Angst vor dem Sonnenuntergang, weil er weiß, morgen geht die Sonne ja auch wieder auf. Das heißt also, nur weil wir eben diesen Horizont nicht überblicken können, heißt es ja nicht, dass es nicht auch ein Zyklus ist. Und egal was ich in diesem Universum mir angesehen habe und auf diesem Planeten, für mich war alles zyklisch zu erkennen.

00:11:36:20 - 00:12:19:06
Sprecher 2
Es war immer wieder ein Werden und ein Sterben. Und deshalb war für mich immer das Hauptargument auch gerade in Diskussionen mit anderen Menschen, die das verneint haben, weil sie es nicht anfassen können. Warum sollte es bei uns Menschen anders sein? Warum? Es gibt dafür gar keinen Grund. Und dazu kommt dann natürlich dieses Erleben, so wie du es gerade geschildert hast, was dann einen völlig davon überzeugt, weil ich es selber erlebt habe, dass eben dieser Kontakt möglich ist und dass am Ende ja diese Seele, die ja diese Information dir ja auch gegeben hat, ja eben eine individuelle Perspektive auf genau dieses Leben hat.

00:12:19:08 - 00:12:43:20
Sprecher 2
Mit den Informationen, die auch zu dem passen, wo du sagst ja, anders kann man es ja auch gar nicht erklären. Also es ist ja so und du hast ja auch geschrieben und und berichtet, dass du eben ja letztendlich diese Präsenzen ja gespürt hast oder das kleine Mädchen im Augenwinkel gesehen hast. Das heißt also, sie sind ja auch nicht irgendwo, sondern es ist ja aus meinem Verständnis auch alles unmittelbar.

00:12:43:20 - 00:13:07:14
Sprecher 2
Also wir sind permanent gemeinsam nur auf verschiedenen Frequenzen, aber sicherlich am selben Ort, weil es gibt ja gar nicht andere Orte in dem Sinne. Also das heißt, alles ist hier und wir müssen, wir müssen gar nicht groß suchen. Wie sind da deine Erfahrungen, wie wie würdest du das beschreiben? Für jemanden, der vielleicht noch diesen Beweis auch sucht?

00:13:07:16 - 00:13:34:17
Sprecher 1
Also erstmal viele Menschen bekommen ihre Beweise aus der geistigen Welt, aber wie wir Menschen halt sind, tun wir es immer als Zufall ab. Und das ist genau der Fehler. Also die die geistige Welt bemüht sich so sehr, sie lebt mit uns mit. Sie ist, sie ist eigentlich nirgends anders wie bei uns. Die Verstorbenen leben mit uns mit, sind dabei, sitzen mit uns auch gerne mal am Tisch.

00:13:34:19 - 00:13:56:03
Sprecher 1
Natürlich genießen sie auch mal ihre Ruhe, aber sie sind eigentlich immer da, wenn wir sie brauchen oder mit unseren Gedanken oder Worten auch rufen. Das kann man in Gedanken machen, aber auch mit den Worten Ich brauch dich jetzt, bitte steh mir bei, dann sind die auch hier und wenn man um Zeichen bittet, dann bekommt man die auch. Aber wie ich eben schon gesagt habe, es wird immer alles abgetan.

00:13:56:05 - 00:14:21:00
Sprecher 1
Werde ich das jetzt? Zufall, dass du jetzt ausgerechnet draußen im Garten an der Hortensien jetzt der Schmetterling sitzt? Es gibt ja 1000 Schmetterlinge, nur dass die Lieblingsblume der Oma die Hortensien war und dort jetzt der Schmetterling sitzt, der sich nicht beirren lässt und ich dich sehe und der Gedanke bei mir eben den Gedanken an sie auslöst. Das ist kein Zufall.

00:14:21:00 - 00:14:45:00
Sprecher 1
Das ist ja der Beweis. Was sollen sie denn machen? Sie haben ja keine Hände. Aber wenn sie die hätten, wären die gebunden. Sie haben ja nicht so viele Möglichkeiten wie wie wir. Die können halt nur begrenzt ihre Zeichen schicken. Nur wir wollen und können die manchmal halt nicht verstehen. Oder wir sitzen im Auto und alles ist doof und schlechten Tag.

00:14:45:00 - 00:15:10:21
Sprecher 1
Und dann fährt vor uns ein Auto mit dem Auto, Kennzeichen mit den Initialen des verstorbenen Partners und hintendran sogar noch das Geburtsjahr. Wir sind so blind und sehen das manchmal gar nicht oder sagen Ja, bei so ein Zufall, es ist kein Zufall. Das sind ja die Zeichen, die sie uns schicken. Jeder möchte immer das Ende erlebe ich ganz oft bei den Settings, bei mir.

00:15:10:23 - 00:15:39:07
Sprecher 1
Jeder möchte The Hollywood like haben. Die wollen, dass die Lichter ausgehen, dass sich die Bilder an der Wand drehen oder sogar runterfallen. Im Bett wünschen sich die Menschen. Wenn das so wäre, hätten sie alle Angst und die kleinen Zeichen wollen sie nicht erkennen. Das ist halt ganz, ganz oft schwierig, das den Menschen eben näherzubringen. Was man auf die ganz kleinen Sachen achten muss.

00:15:39:09 - 00:16:00:21
Sprecher 1
Wenn ich mit dem Hund spazieren gehe und und und. Stell mir vor, ach, ich vermisse meine Frau oder meinen Mann einfach ziemlich und und früher sind wir immer zusammen gegangen und dann liegt vor mir ein Stein in Herzform oder der Wolf. Der Himmel reißt auf die Wolke setzen, Herzchen. Dann. Dann ist es schon oft so, dass man es zwar sieht, aber gar nicht wahrnimmt.

00:16:00:21 - 00:16:27:19
Sprecher 1
Aber das ist doch das Zeichen war Warum sollte jetzt von 1000 möglichen Formen genau jetzt die Wolken herzeigen? Und das sind halt so Sachen. Viele wollen es gar nicht wahrhaben oder können es nicht sehen oder achten nicht auf die kleinen Zeichen, es entweder Zufall ist oder eh nicht gibt. Aber die geistige Welt ist so bemüht. Also man muss wirklich sagen, sie geben alles.

00:16:27:21 - 00:16:54:16
Sprecher 2
Ja, sie geben alles und wir sind dann wirklich, wie du sagst, wir wollen es nicht zulassen oder wir sind eben auch zu abgelenkt aus dem Alltag heraus. Natürlich völlig vereinnahmt. Und deshalb ist es, denke ich, so schön, dass wir darüber reden, dass am Ende ist wirklich auch eine Frage des Fokus ist. Also wenn ich das zulasse und wenn ich mich dafür öffne, dann werde ich eben die Zeichen, die es sowieso gibt, eben bewusster wahrnehmen.

00:16:54:18 - 00:17:21:22
Sprecher 2
Und das führt mich noch mehr in diesen Flow, sage ich mal rein, dass es selbstverständlich wird, dass eben die Verstorbenen um uns herum sind, dass die geistige Welt im Allgemeinen eben nicht getrennt von uns ist und am Ende ist auch noch mal klarer wird, also für mich zumindest immer ganz klar bewusst wurde okay, ich bin ja auch ein geistiges Wesen, Also ich bin ein feinstoffliches Wesen im körperlichen Kleid.

00:17:21:24 - 00:17:45:02
Sprecher 2
Also das ist das einzige, was uns am Ende dann unterscheidet, dass ich jetzt hier drin gebunden bin und damit in diesem 3D Erfahrungsraum mich anders bewege und natürlich auch anders agieren kann. Ja was hat es denn für dich bewiesen oder oder andersrum nicht bewiesen, sondern verändert, als du diesen Beweis für dich hattest? Wie hat sich dieses Wissen darum plötzlich auf dein Leben ausgewirkt?

00:17:45:04 - 00:17:52:00
Sprecher 2
Hast du da eine Veränderung auch deiner Art zu leben festgestellt?

00:17:52:01 - 00:18:13:20
Sprecher 1
Ja, es hatte schon eine Veränderung auf mich. Wie ich eingangs schon gesagt habe. Ich hatte halt einfach immer furchtbare Angst vor der Nachricht. Jetzt ist jemand verstorben, den ich halt sehr magister. Ich konnte ich, ich könne mit dem da nicht umgehen. Ich tu mich ja jetzt auch schwer, wenn ich jetzt die Nachricht bekommt, er ist verstorben, da tut sich jeder schwer.

00:18:13:20 - 00:18:33:10
Sprecher 1
Wir sind ja Menschen, wir sind ja trotzdem noch Menschen und ich wäre ja jetzt auch traurig, wenn eins meiner Kinder sagt, ich wandere jetzt nach Australien aus und ich sehe es nur noch einmal im Jahr, da wäre ich ja auch traurig. Und jetzt bin ich auch traurig, wenn jemand sterben würde. Ich wäre für mich immer noch genauso schlimm.

00:18:33:12 - 00:19:04:09
Sprecher 1
Aber ähm, es hat mich schon ein bisschen verändert und mir die Angst einfach genommen, dass es halt nicht endgültig ist, dass wir in einer anderen Form wieder zusammenkommen und ich dann auch ja irgendwann die Form angenommen habe, wie jetzt der vorangegangene Ich. Und dann können wir wieder zusammenleben. Natürlich nicht mehr so wie hier, aber ich bin mir ganz, ganz, ganz sicher, mindestens genauso schön.

00:19:04:11 - 00:19:33:03
Sprecher 1
Wir sind ja dann wieder gleich. Es ist hier, essen wir zusammen und gehen miteinander spazieren, liegen abends noch auf der Couch, grillen und trinken Bier zusammen. Aber dort haben wir mit Sicherheit auch unsere Möglichkeit, uns zusammenzutun und uns und unsere Freude miteinander zu haben. Und an dem halte ich einfach ganz stark fest. Und da liebe ich mich schon ein bisschen leichter, weil ich einfach weiß, es ist schlimm, wenn jemand stirbt, weil wir jetzt aus unserer Gewohnheit rausgerissen werden.

00:19:33:03 - 00:20:00:01
Sprecher 1
Wir müssen jetzt ein alternatives Leben leben. Ist Will ich aber eigentlich gar nicht. Aber ich muss jetzt bin gezwungen. Aber ähm, die, die die Angst, dass wir uns nie mehr sehen und dass alles vorbei, die habe ich nicht mehr, das muss ich schon sagen, Da lebe ich mich schon ein bisschen leichter. Und ich halte mich halt halt auch an den Seelenplan fest, dass ich nichts ändern kann.

00:20:00:03 - 00:20:20:07
Sprecher 1
Es ist so, es ist so geschrieben, es musste passieren, es wird so passieren und ich kann gar nichts dran ändern. Das ist alles schon geschrieben und das ist eine Regel und an die muss man sich halten. Ich muss mich ja auch jetzt an Regeln halten und an die, das ist auch die Regel und da muss ich mich halt dran, ich muss es akzeptieren und irgendwann ist halt dann auch anders.

00:20:20:07 - 00:20:27:16
Sprecher 1
Da fällt die Regel weg und wir können wieder zusammen sein. An dem halte ich fest und da gebe ich mich schon leichter.

00:20:27:18 - 00:20:57:21
Sprecher 2
Hm, ja, schön, wunderschön. Also da sind verändernde Potenziale drin versteckt letztendlich. Und ich finde auch diese Verbundenheit wird dadurch nochmal stärker, weil ich als Trauernder ich war 25, da habe ich meinen Vater verloren und habe auch diesen Schmerz gehabt, genau wie du sagst. Also es war eben dieser Verlustschmerz mit meinem Vater zusammen eine Wanderung zu machen oder eben zu sehen, wie er mit dann vielleicht meinen Kindern agieren könnte oder oder oder.

00:20:57:21 - 00:21:23:21
Sprecher 2
Also so viele Themen, wo ich natürlich sage Oh, das ist so schade für uns alle sozusagen, dass wir das nicht in diesem 3D Raum gemeinsam erleben können mit diesen Möglichkeiten, die wir hier haben. Was mich aber auch genau wie du gesagt hast, eben gestärkt und auch aufgefangen hat, war eben, dass ich weiß, er ist nicht weg, sondern er ist in einer anderen Form da und ich habe mit ihm Verbindung.

00:21:23:21 - 00:22:00:15
Sprecher 2
Und diese Verbindung hat mich sehr, sehr getröstet damals, die hat mich auch aufgefangen. Kann ich nicht sagen, jetzt, jetzt hast du eben auch in deiner Ausführung ja kurz erwähnt, dass du vorher gar nicht richtig mit dem Thema Tod so wusstest umzugehen. Daraus höre ich ja, dass sich das jetzt auch verändert hat. Also was man ja auch immer wieder auch von Trauernden, die ja vielleicht auch gerade dann ihren Partner verloren haben, keine Kinder sind oder die Kinder schon aus dem Haus und dann tatsächlich in Australien leben oder so, Die fühlen sich oft ganz alleine und eben nicht verstanden.

00:22:00:17 - 00:22:27:07
Sprecher 2
Würdest du auch sagen, dass diese Perspektive für dich als Begleitende und zwar nicht jetzt aus der Situation ein Kreieren kommt zu dir, sondern die Nachbarin zum Beispiel hat die Situation. Kannst du damit heute anders umgehen und hast vielleicht dann die richtigen Worte oder bist nicht mehr befangen? Wie viele, viele Menschen, die das vielleicht eben verdrängt haben, das Thema Sterben dann plötzlich überfordert sind.

00:22:27:09 - 00:22:31:09
Sprecher 2
Hat sich dadurch bei dir auch was geändert? Auf dieser Ebene?

00:22:31:11 - 00:23:17:00
Sprecher 1
Also ich habe natürlich da schon mehr Verständnis. Ich kann mich da besser hineinfühlen. Es ist halt immer sehr schwierig, das muss ich schon auch sagen. Ähm, generell die richtigen Worte zu finden, wenn jemand in der Trauer steckt und wenn man jetzt daherkommt und sagt, es geht weiter und und, äh, die sind ja noch unter uns und erklär da jetzt meine Sichtweise, die wird nicht angenommen, die wird fast fast gar nie angenommen, sage ich mal, jeder ist interessiert dran und jeder, der trauert oder so, oder viele, die dran denken und das auch mal, wenn ich noch einmal damit reden könnte oder so, dann wäre das schön.

00:23:17:00 - 00:23:55:07
Sprecher 1
Aber die Menschheit halt, halt, hat halt einfach Angst. Was denkt der andere von mir? Und darum ist es halt bei mir so, dass ich mich meistens nicht äußere. Die Menschen finden den Weg zu mir, aber ich trag nicht nach außen, was ich mache. Das mache ich grundsätzlich nie. Wer mich braucht, der findet mich. Aber ich würde jetzt Nietzsche Nachbarin gehen und und eben der dann jetzt meine Ansichtsweise vom Sterben, vom Tod und von der Trauer, auf die auf die Nase bin, sage ich mal in Anführungsstrichen Ich lass, ich äußere mich dann Hmm.

00:23:55:09 - 00:23:57:09
Sprecher 2
Was wäre denn mit Aufzwängen?

00:23:57:11 - 00:23:58:00
Sprecher 1
Ja.

00:23:58:02 - 00:24:18:01
Sprecher 2
Ja, ja, nee, finde ich ganz, ganz klar und auch völlig korrekt, weil das funktioniert ja auch gar nicht. Also das ist ganz klar, weil dazu muss man bereit sein, so was annehmen zu können. Und es ist auch nichts, was wirklich hilft. Ich meinte es auch in einer anderen Richtung. Vielleicht noch mal anders gefragt Was würdest du denn anderen Menschen vielleicht raten?

00:24:18:01 - 00:24:51:10
Sprecher 2
Wie, Wie kann man am besten mit Trauernden umgehen? Wie kann man sich selber verhalten? Weil die Situation ist ja oft, dass durch die Unsicherheit die Menschen in sich tragen, weil sie mit dem Thema nicht umgehen können, dann eher Trauernden aus dem Weg gehen und damit Trauernde sich noch alleingelassen, da sag ich mal fühlen. Also was wäre da dein Tipp wie wie kann man da Trauernden begegnen, dass es ihnen überhaupt, wie soll ich sagen, dass sie sich eben nicht ausgestoßen fühlen?

00:24:51:12 - 00:24:54:10
Sprecher 2
Übertreibe ich jetzt mal so ein bisschen vielleicht.

00:24:54:12 - 00:25:16:00
Sprecher 1
Ja, das ist wirklich immer schmaler Grat. Man neigt ja dann gerne dazu, die Straßenseite zu wechseln. Nicht, weil man die nicht sehen will, sondern weil die richtigen Worte fehlen. Ich glaub, das meinst du gar. Ja, das ist immer ganz schwierig, weil eben jeder anders trauert. Der eine lacht und und man lacht dann mit den und und und redet dann mit mit dem und tut auch so, wie wenn nichts gewesen wär.

00:25:16:00 - 00:25:38:20
Sprecher 1
Der andere erwartet aber, dass man doch auch ein bisschen vielleicht mal nachfragt. Der andere möchte gar nicht, dass man auch redet. Also ich handelt es eigentlich immer so, dass ich das Ich denen wissen lasse. Ich bin hier, du musst nicht, aber du kannst die ich werde. Ich frag auch nie wie geht es dir? Mich sollst dem gehen schlecht.

00:25:38:22 - 00:26:01:00
Sprecher 1
Er hat jemanden Wichtigen verloren. Ich frage auch nicht. Kann ich dir helfen? Ich lass den irgendwie wissen. Ich bin da. Ich. Ich schreib vielleicht manchmal auch mir SMS. Das magister vielleicht ein bisschen unpersönlich sein, aber es reicht, wenn ich den auf Weihnachten einfach nur schreibt. Bin gedanklich bei dir, dann weiß der okay, jetzt, wenn ich Reden mache, dann könnte ich.

00:26:01:00 - 00:26:22:17
Sprecher 1
Ich muss aber nicht, Der ist mir eigentlich böse, oder? Also ich, ich ich zeig mich immer ein bisschen am Rand, vermeide irgendwelche Floskeln wie geht es dir? Oder Ja, jetzt bist du aber schon sehr lang traurig, oder Kommen Sie mir mal um die Häuser des Brauch, der nicht. Also ich geb einfach bekannt, ich bin hier, wenn du mich brauchst.

00:26:22:19 - 00:26:43:17
Sprecher 1
Aber ich bin dir nicht böse, wenn du nicht auf mich zukommen willst. Aber du kannst, wenn du möchtest. Und das magister ich wie gesagt, immer sehr dezent in dem, dass ich vielleicht beim Einkaufen nur winke und ähm, dann wissen die schon okay, sie ist da. Vielleicht bin ich den auch gar nicht mehr eingefallen, aber ja, vielleicht möchte ich mit der Karin wieder mal ein Kaffee trinken.

00:26:43:17 - 00:27:06:16
Sprecher 1
Ach, jetzt schreibe ich sie mal an, einfach signalisieren Wir sind schon noch da, Du bist nicht alleine, aber wir lassen dich, weil jeder anders trauert. Das kann man nicht über einen Kamm scheren. Man kann eigentlich, wenn man da mit der Tür ins Haus fällt, nur was falsch machen gibt. Da gibt es eigentlich nicht, dass man das richtig machen kann bei der Trauer eben.

00:27:06:18 - 00:27:11:16
Sprecher 1
Ist halt so, dass man nur falsch gegenübertreten kann.

00:27:11:18 - 00:28:00:06
Sprecher 2
Ja, aber ich finde es sehr schön, wie du es gerade gesagt hast, auch mit dem Winken einfach diese Präsenz zu halten, den Raum zu eröffnen und dann im Grunde genommen dem Trauernden auch zu überlassen. Was möchte er also auf die Bedürfnisse dann auch einzugehen? Und ja, es ist sehr individuell. Trauer ist ein individueller Prozess, den wir auch nicht zeitlich definieren können, in der Tiefe nicht definieren können, wo man nur generell sagen darf aus meiner Sicht, dass man ihn zulassen darf und und das das ich glaube, das Schlimmste ist unterdrückte Trauer, weil das eben wirklich in uns gärt und deshalb in sich eben wirklich noch schmerzhafter wird und wahrscheinlich einen jeden Menschen so tief belasten kann,

00:28:00:10 - 00:28:45:13
Sprecher 2
dass es eben wirklich nachhaltig und dauerhaft zu Traumatisierungen auch führen kann. Also Trauer ist eben ein Prozess. So würde ich es auch sehen. Und schön ist es, wenn man ja sich generell und ich glaube, dass dieser Unterschied genau wie du sagst, da ist. Wenn man sich selber damit beschäftigt, mit dem Thema, das man dann ja wie soll ich sagen, bewusster und aus einer gewissen Stärke auch heraus alles zulassen darf und ihm selber nicht in der Unsicherheit ist, weil ich glaube das ist mein kein Mensch böse wenn so eine Situation Du hast ja gerade gesagt, man wechselt die Straßenseite oder so, das ist eben diese Unsicherheit und und trotz dessen ist dann diese Unsicherheit genau das,

00:28:45:13 - 00:28:56:11
Sprecher 2
was den Trauernden vielleicht gerade verletzt und noch mehr das Gefühl gibt Ja, ich bin jetzt anders, ich will auch keinem zur Last fallen oder oder oder. Also da gibt es ja ganz viele Perspektiven. Dann also ist.

00:28:56:11 - 00:29:07:02
Sprecher 1
Man kann nicht falsch machen. Der Trauernde meint, er macht alles falsch und der Tröstende meint auch er macht alles falsch. Und warum wird das nicht zusammenpassen Oder ganz schwer?

00:29:07:04 - 00:29:48:03
Sprecher 2
Ja, ja, Umso schöner ist es, dass wir über das Thema wirklich reden, was ja grundsätzlich ja schon auch belastet ist gesellschaftlich. Wie würdest du. Ja, das war oder wie nimmst du das wahr? Welche Rolle spielt hier überhaupt dieses Bild vom Sterben oder auch nicht Bild in unserer Gesellschaft? Weil so wie sich das über die letzten Jahrzehnte entwickelt hat, sage ich mal oder sagen wir mal vor 100 Jahren, das ist jetzt schon so ein Zeitraum, den man langsam sozusagen benennen kann, War das Sterben doch noch eine ganz andere Präsenz in unserer Gesellschaft hat einen anderen Stellenwert und da war, glaube ich, weniger Unsicherheit, als wir es heute haben.

00:29:48:05 - 00:29:57:22
Sprecher 2
Wo mit verbindest du das? Warum gab es diese Entwicklung und wo sind da die die Themen, die es gilt zu zu wechseln?

00:29:57:24 - 00:30:27:03
Sprecher 1
Also ich finde ja, dass es ja schon wieder besser wird mit dem Thema Sterben, aber wir leben halt immer noch in einer sehr schnelllebigen Zeit früher, wenn jemand gestorben ist. Er wurde ja zu Hause aufgebahrt. Man hatte da wirklich drei Tage, wo man sich intensiv mit dem Sterben, mit dem Tod. Ja, wie sage ich mal, anfreunden können konnte in Anführungsstrichen, dass es jetzt so ist.

00:30:27:03 - 00:30:52:08
Sprecher 1
Man hat jetzt auch klar vor Augen, der ist jetzt verstorben. Das ganze Dorf kam zusammen und hat sich da eben verabschiedet. Das war einfach viel präsenter. Jetzt ist es so wenn jemand stirbt, dann kommt der schnell, schnell unter die Erde. Ob verbrannt oder nicht. Es spielt ja keine Rolle und es muss sofort wieder weitergehen. Man muss sofort wieder in die Arbeit und man darf eigentlich gar nicht lange traurig sein.

00:30:52:08 - 00:31:13:11
Sprecher 1
Es wird erwartet, dass man sofort wieder funktioniert und es muss so schnell wie möglich alles wieder so sein, wie es war. Früher, wenn jemand gestorben ist, der hatte schon auch von vorn, von der Arbeit her ne Riesenlücke hinterlassen, sag ich mal, da war ja jede helfen, der hat ja recht. Und wenn die wegfiel, dann war es eine riesen Lücke.

00:31:13:16 - 00:31:40:19
Sprecher 1
Heute ist es ja schon fast so, dass jeder, also eigentlich aber niemand ist ersetzbar, Aber man wird sofort ersetzt und darum ist es auch der Tod genauso schnell wieder vorbei und wird nicht thematisiert, wie es eben eigentlich richtig wäre. Wird alles so ferngehalten von ja, wie sage ich denn, man hält das alles so fern, lässt das Sterben den Tod?

00:31:40:19 - 00:32:06:14
Sprecher 1
Es geht alles schnell, schnell, schnell und und schon ist wieder vorbei und dann hast du zu funktionieren. Ja, so sehe ich das, weil es einfach an der schnelllebigen Zeit liegt. Er liegt, wo wir uns befinden. Die Menschheit hatte ja jetzt die letzten vielen Jahre, sage ich, einen immensen Sprung gemacht und da kommt es immer halt her, weil einfach alles so schnell läuft.

00:32:06:16 - 00:32:21:03
Sprecher 1
Man hat gar keine Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Man hat gar keine Zeit, sich mit der Trauer auseinanderzusetzen. Es wird einem nicht erlaubt. Hmm, das sehe ich als Problem.

00:32:21:05 - 00:32:46:00
Sprecher 2
Ja, genau. Also es ist der Raum, da haben wir es auch wieder. Der Zeitraum, der Raum für die Trauer nicht gegeben und ja, die Ideale sind ja auch ewig jung leben, alles ist gesund, alles ist super und Krisen werden einfach weggewischt. Und ja, so was wie Trauer ist halt auch eine Lebenskrise und da ist dann jeder bemüht, irgendwie schnell wieder rauszukommen.

00:32:46:02 - 00:33:22:00
Sprecher 2
Und dabei kommt es dann auch zu diesen unterdrückten Emotionen, zu dieser unterdrückten Trauer, was gesellschaftlich ja sich dann akkumuliert, also nicht besser wird dadurch das es noch mehr unterdrückt wird. Was ich immer ganz spannend fand. Und ich habe es als Kind ja auch erlebt aus der Sicht eines Kindes, weil ich mit acht Jahren meine Großmutter verloren habe, dass ich glaube, Kinder haben es viel einfacher mit dem Thema umzugehen, weil sie noch natürlicher in diesem gesamten Leben sterben Prozess eben drin sind ohne dogmatische Blockaden.

00:33:22:02 - 00:33:27:22
Sprecher 2
Kannst du das bestätigen oder was meinst du? Was können wir vielleicht von den Kindern da auch lernen?

00:33:27:24 - 00:33:59:15
Sprecher 1
Na ja, ich sage mal so die Kinder sind eh noch näher an die geistige Welt angebunden. Sie sind ja auch noch nicht so lange von dort weg, sage ich mal, ähm, die wissen irgendwo im Unterbewusstsein noch, dass es eh weitergeht. Also ich, ich denke die, die legen dies erst sehr spät ab. Wenn man das auch nicht mehr nutzt und was anderes auch eingeredet bekommt, dann verkümmert auch dieses Wissen, sag ich mal, das wird vergessen ist es wird nicht mehr abgerufen wie damals eben bei mir.

00:33:59:17 - 00:34:25:19
Sprecher 1
Irgendwann habe ich es dann nicht mehr abgerufen und dann war's auch mal kurzzeitig weg. Die Kinder gehen da immer sehr, sehr nüchtern um, sage ich mal. Was mich oft fasziniert, ist es den Kindern erklären wir das so schön. Die Oma ist jetzt gestorben, die ist jetzt im Himmel, der keine Schmerzen mehr, der geht es gut, die ist jetzt beim Opa und die wacht über dich und die immer da und die schaut dir zu, wenn du spielst.

00:34:25:21 - 00:34:48:24
Sprecher 1
Ja, genauso ist es. Aber das Kind glaubt, es ist natürlich noch lange traurig, weils jetzt die Oma nicht mehr da. Es erinnert sich noch, wenn du wenn die Oma da war und dann ist es weg. Es geht raus auf den Spielplatz, spielt, geht in die Schule und und weil sie zwei. Weil wir ja auch bemühten als Eltern dem Kind es so ja zu erklären, dass es wieder gut weiterleben kann.

00:34:49:04 - 00:35:11:22
Sprecher 1
Und wir selber? Wir glauben nicht dran. Aber es ist genau das, was wir den Kindern erzählen. Genauso ist es. Aber an den Kind geht es gar nicht wieder gut und wir versumpfen in der Trauer und kommen nicht mehr raus. Und irgendwann wandelt sich das auch Wir. Wir weinen gar nicht mehr über den Trauerfall, sondern wir beweinen uns selber, weil wir uns selber so leidtun, weil wir in der Trauer feststecken.

00:35:11:24 - 00:35:36:21
Sprecher 1
Irgendwann vergessen wir auch Warum sind wir denn überhaupt traurig? Es geht doch eh schon wieder weiter. Und aber wir, wir weinen uns dann selber so von dem her. Die Kinder leben uns jetzt ganz gut vor wir. Wir erzählen ihnen das, wie es tatsächlich auch ist. Die Kindheit sagen okay, ist jetzt so, die nehmen das an und sagen irgendwann sehe ich die Oma wieder, weil wir das so erklären und leben wieder gut weiter.

00:35:36:23 - 00:35:47:19
Sprecher 1
Und wir wir Ihr erzählt es den Kindern und glauben selber gar nicht dran und versumpfen total in der Trauer. Aber wir sehen es leider ja gar nicht.

00:35:47:21 - 00:36:07:23
Sprecher 2
Hm, ja, das ist eigentlich schon eine Ironie des Schicksals, dass wir die Wahrheit erzählen und das auch sehr überzeugend. Ja, können bei Kindern, um sie zu trösten und ihnen das erklärlich zu machen. Und damit habe ich ja an das Leben nach dem Tod sozusagen den Beweis schon geliefert, weil mein Vater, meine Mutter haben mir das ja erzählt. Wunderbar.

00:36:07:23 - 00:36:38:23
Sprecher 2
Und dann ist das so und wie du sagst, diejenigen, die das dann erzählen, viele von denen zumindest wahrscheinlich die meisten das selber gar nicht verinnerlichen Mehr Aber vielleicht ist es auch Karin so, das es wirklich so eine tief in sitzendes Wissen ist, was uns dahin führt, das so überzeugend auch weitergeben zu können. Wir nur über diese Alltagssituationen und das, was die Gesellschaft sozusagen alles von uns abverlangen, davon selber wegkommen.

00:36:38:23 - 00:37:00:17
Sprecher 2
Aber in so einer Situation sind wir angebunden an diese tiefe Wahrheit. Es kann ja wirklich sein, dass wir das dann auch wirklich so fühlen und spüren und deshalb das so überzeugend ja auch rüberbringen können. Und was ich auch schön finde, was du ja gerade sagtest, ja, dass damit Kinder eben aus dieser Trauer ja viel schneller rauskommen, weil sie das ja so annehmen können.

00:37:00:17 - 00:37:20:24
Sprecher 2
Man sieht sich ja auch wieder und das ist für sie ein gutes Gefühl und und das ist der Oma auch gut geht. Ich glaube, das ist vielleicht auch so ein Punkt. Ja, weil oftmals verlieren wir auch lieben liebe Menschen, die schwer krank sind und da ist dann schon so ein Hinübergehen, das Verlassen des Körpers dann auch eine Erlösung für die Seele, die hier inkarniert ist.

00:37:21:04 - 00:37:37:03
Sprecher 2
Also das heißt auch das Gefühl, es geht nach dem Tod nicht nur weiter, sondern es geht ihnen auch gut. Er ist ja für mich als Hinterbliebene dann ein ein wirklich beruhigendes Gefühl. Er hat das kann er ja helfen auch auf dieser Ebene oder?

00:37:37:05 - 00:37:57:00
Sprecher 1
Ja, also das hilft schon. Also bei Settings hier ist es schon oft so, wenn die Verstorbenen dann einfach auch sagen es geht mir gut, ich kann alles wieder machen und jetzt bin ich endlich frei und jetzt kann ich die ganze Zeit bei dir sein, weil ich nicht ans Bett gefesselt bin oder so, Das beruhigt jetzt die Angehörigen natürlich schon.

00:37:57:02 - 00:38:19:11
Sprecher 1
Das ist es. Ist schon klar, dass das dann einfach ein beruhigendes Gefühl ist. Und viele sagen dann Na ja, das habe ich jetzt gebraucht. Jetzt geht's mir ein bisschen leichter, wenn ich mit dem Wissen einfach, wenn ich das Wissen hab, dass es weitergeht bzw dass die gesund sind und dass es gesund weitergeht. Und dass sie wieder alles machen können, was sie wollen.

00:38:19:13 - 00:38:48:17
Sprecher 1
Das beruhigt die Menschen schon. Aber der Mensch ist halt auch ein bisschen egoistisch, sage ich mal, Und natürlich sehen wir, der Tod wäre eine Erlösung. Und trotzdem es Und trotzdem ist es halt so, dass man sich wünscht Ja, aber ein halbes Jahr wäre noch schön. Wir wünschen uns, dass der vielleicht auch noch ein halbes Jahr leiden muss oder noch länger im Bett liegen muss, weil wir uns nicht trennen können.

00:38:48:19 - 00:39:10:16
Sprecher 1
Weil wir ja auch die Trauer fürchten. Weil wir einfach das Ungewisse haben. Jetzt sehen wir uns nie wieder. Ich kann dich nie mehr anfassen, denn wir verlieren uns jetzt komplett, wenn du gehst. Und da ist der Mensch ein bisschen egoistisch, der blendet dann schon ein bisschen aus. Das ist Erlösung. Wäre den, weil wir halt bei viele Menschen halt nicht dran glauben, dass es weitergeht.

00:39:10:18 - 00:39:37:15
Sprecher 1
Weil wenn ich weiß es geht weiter, der ist erlöst, der schwebt jetzt gleich davon und es geht ihm gut. Keine Schmerzen, das Eingekleidete abgelegt, dem tut nichts mehr weh. Dann trenne ich mich ja leicht. Aber da sind wir wieder bei dem Thema. Ich glaube nicht dran und dran ist schmerzhafter. Wir tun uns da keinen Gefallen, wenn wir eigentlich nicht dran glauben, sag ich mal Ja genau.

00:39:37:15 - 00:39:55:00
Sprecher 2
Also du sprichst ja gerade auch deine Sitzungen an, wie ist denn da das Verhältnis? Also diejenigen, die zu dir kommen. Vorhin sagtest du, die Richtigen finden dich schon. Sind die alle davon überzeugt oder brauchen die auch noch Beweise? Suchen die nach Beweisen, dass es wirklich ein Leben nach dem Tod gibt? Wie ist da das Verhältnis Etwa?

00:39:55:02 - 00:40:19:24
Sprecher 1
Es ist tatsächlich gemischt, sage ich mal, ähm. Viele kommen hierher, weil sie einfach in der Trauer stecken, feststecken oder einfach noch mal das letzte ich sag jetzt einfach mal Lebenszeichen. Die Gewissheit, Die kommen her, sie wollen irgendwas, dass ich irgendwas seh oder höher ist, sie zuordnen können. Und dann sind sie auch beruhigt. Sie wissen okay, das habe ich jetzt gebraucht.

00:40:19:24 - 00:40:40:20
Sprecher 1
Ich weiß, es geht weiter. Dann gehen die nach Hause und sagen Es geht mir wieder gut. Bekomme ich auch ganz oft diese Nachricht. Jetzt kann ich endlich durchatmen. Jetzt kann ich abschließen, Jetzt geht es mir wieder gut. Es kommen aber auch welche her. Da könnte ich jetzt sagen, was ich will. Oder die Verstorbenen. Ich bin ja doch nur das Sprachrohr.

00:40:40:22 - 00:41:08:13
Sprecher 1
Die, die bemühen sich hier, die reißen sich hier jetzt sprichwörtlich ein Bein aus, um Beweise zu liefern. Und doch ist es nie genug. Die wollen dann noch schnell. Ich möchte jetzt den Spitznamen von mir hören. Der Verstorbene sagt mir den aber vielleicht nicht, weil Namen einfach in der geistigen Welt nicht mehr relevant sind und dann bleiben die Zweifel, weil das kleine Detail habe ich jetzt nicht sagen können.

00:41:08:15 - 00:41:31:18
Sprecher 1
Es ist wirklich teils teils, aber die würden es wahrscheinlich eh nie glauben wollen, sag ich mal, der könnte ich jetzt liefern, was ich wollte oder was die geistige Welt mir auch immer sagt, es würde nie reichen. Aber der, der wirklich Hilfe sucht und auch möchte, dass er aus der Trauer rauskommt, der nimmt es auch dankend an, der freut sich auch über die kleinen Sachen, die die geistige Welt liefert.

00:41:31:20 - 00:41:54:21
Sprecher 1
Also das ist wirklich sehr gemischt. Und dann kommen auch noch die neugierig manchmal zu mir. Das ist dann manchmal ganz schlimm. Er ist grad nicht so, dass die nicht noch die Lottozahlen von mir wollen und das geht natürlich nicht, gell? Na ja, da wird's dann schon happig. Da muss ich dann schon auch abbrechen. Hast du wirklich jemanden in der geistigen Welt, den du vermisst?

00:41:54:23 - 00:42:23:02
Sprecher 1
Oder möchtest du jetzt nur, als bist du nur neugierig und Und was soll ich da liefern? Was soll ich? Was soll die geistige Welt mir sagen? Die stehen dann oft so rum und ja, der vermisst mich ja eigentlich gar nicht. Was soll ich jetzt ihm sagen? Was ich jetzt sage, das interessiert ihn eh nicht. Und dann ist es dann schon manchmal ein Fiasko, sag ich mal, wenn die einfach mit so einer großen Erwartungshaltung kommen.

00:42:23:04 - 00:42:34:24
Sprecher 1
Ich meine ja ein Telefonat oder so, wie wir beide jetzt sprechen. Es ist eine Unterhaltung auf eine ganz spezielle, aber sehr liebevolle Art hmmm.

00:42:35:01 - 00:43:01:02
Sprecher 2
Ja, ja und für mich ist es auch so, dass der der beste Weg aus meiner Sicht ist, wenn man so eine Sitzung hatte, dass man sich selber dafür eben öffnet und selber in den Kontakt tritt, weil das ist uns allen ja gegeben. Also wir haben alle diese Fähigkeiten in uns und du sagtest ja auch als Kind hattest du ja schon ganz normal diesen Kontakt mit deinem Geschwister chen, was eben gegangen ist.

00:43:01:07 - 00:43:33:22
Sprecher 2
Das heißt, wir alle haben diese Fähigkeiten und dafür uns zu öffnen. Ich glaube, das ist jetzt auch die Zeit, dass wir das, was wir vorher ausgeblendet haben, jetzt zulassen dürfen. Denn da liegt das Potenzial drin und ich gehe davon aus, dass je mehr Menschen den das Sterben, den Tod und und das Wiederkehren auch dann für sich integrieren in das Weltbild, sie auf jeden Fall ihr Leben vertieft leben bewusster vielleicht mit mehr Dankbarkeit, mit mehr Freude.

00:43:33:24 - 00:44:02:18
Sprecher 2
Also auch dieses Wie bin ich mit meinen Liebsten hier auf Erden jetzt verbunden? Aus dem Bewusstsein heraus. Okay, wir haben uns hier vielleicht auch verabredet. Wir haben hier gemeinsam ein Leben, was wir leben wollen. Und das ist eben auch für jede Seele anders geplant und das gilt es zu akzeptieren. Aber das, was ich habe, diese Zeit, dieses Erleben, diesen Raum, den jetzt mit voller Hingabe zu erfüllen.

00:44:02:20 - 00:44:21:07
Sprecher 2
Und je bewusster ich lebe, desto tiefer kann ich das wahrnehmen. Da liegt für mich ja auch die Chance drin, also durch das Verstehen dieser einzelnen Prozesse und der Zusammenhänge mein Leben zu vertiefen und zu intensivieren. Ja. Siehst du da auch ein Potenzial?

00:44:21:09 - 00:44:49:02
Sprecher 1
Ja, ja, das stimmt. Wir könnten viel bewusster leben, wenn wir mehr Sachen annehmen würden. Das find ich schon eigentlich sehr. Aber wir sind halt sehr engstirnig und manchmal nicht offen für Neues oder anderes, für unerklärbar. Ich sowieso nicht. Aber man würde alles, glaube ich, ein bisschen besser annehmen, schätzen und verstehen. Warum ist es so? Warum passiert mir das?

00:44:49:02 - 00:45:10:13
Sprecher 1
Warum passiert mir immer das gleiche? Wie kann ich es ändern, dass mir nicht immer das gleiche passiert? Was, wenn ich welche Erfahrung könnte ich jetzt aus dem ziehen, was uns passiert ist, was mir passiert ist? Wenn man da einfach offener wär, würde man so viel mehr verstehen und ich sag halt trotzdem leichter leben.

00:45:10:15 - 00:45:35:24
Sprecher 2
Ja, ja, das ist sicherlich ein Schlüssel. Also wirklich, dieses Leben mehr in Leichtigkeit zu zu spielen, vielleicht sogar. Für mich ist es ja immer auch das Leben eigentlich wie ein Spiel zu betrachten, weil wir hier viele, viele Möglichkeiten haben, wie früher schon immer gesagt. Das eigentlich wie ein super animiertes Computerspiel, wo man drin ist und auch der Vergleich mit dem Avatar und seinem Körper.

00:45:36:01 - 00:46:17:19
Sprecher 2
Wenn ich auf so einem Monitor gucke, dann glaubt ja auch niemand, dass er selber dieser Avatar auf dem Bildschirm ist, sondern er ist ja derjenige, der den Joystick in der Hand hat. Und ich meine, wir sind auch eben Spieler in diesem Leben und da wieder die Leichtigkeit zu gewinnen, eben auch dadurch, dass wir Tabuthemen wie das Sterben, das Trauern und den Tod uns ansehen und es nicht verdrängen und deshalb eben so schön, dass wir heute auch dieses Gespräch hier führen dürfen, weil ich es wichtig und wertvoll erachte, sich dem zu öffnen, dann verliert das ganze Thema auch genau an der Grausamkeit, an Angst und an diesem Fluchtpotenzial, was es immer wieder hat, das man da.

00:46:17:19 - 00:46:40:06
Sprecher 2
Honi, damit will ich gar nichts zu tun haben und und es gehört zum Leben dazu. Also für mich ist ist der Tod genauso wie die Geburt das eine Bejubeln wahr, das andere bedauern wir. Und wenn wir aber den gesamten Zusammenhang sehen und das Aus außer anderen Sicht sehen, aus der geistigen Ebene, dann ist es genau umgekehrt. Dann ist die hiesige Geburt eben ein Sterben in der Seelenebene oder auf dieser feinstofflichen Ebene.

00:46:40:08 - 00:46:57:08
Sprecher 2
Und das Sterben hier in der physischen Ebene eben eine Geburt wieder in die Feinstofflichkeit, in diese geistigen Ebenen, also das sind Wechselprozesse, das sind Übergangsprozesse letztendlich und so natürlich wie das Atmen, was man hier eben auch macht.

00:46:57:10 - 00:47:20:24
Sprecher 1
Das stimmt. Und wir könnten, wie du vorhin schon gesagt hast, es hat ja jeder in sich und jeder könnte das auch wieder sich mehr antrainieren. Wenn man das nur zulassen würde, dann würde man vieles wieder verstehen und dann wäre der Abschied nicht so schwer, wenn man die Zusammenhänge versteht und jeder hat hat die Anbindung in die geistige Welt, ist und muss ja so sein.

00:47:20:24 - 00:47:47:07
Sprecher 1
Anders wären wir ja nicht hier. Und wenn wir das wieder mehr schulen würden und und das an uns ranlassen würden und dann nicht denken, was denken dann die anderen? Wenn ich das denke, dann würden wir das alle, den Kreislauf sage ich mal verstehen und wir würden uns hier und dort viel leichter tun. Aber das ist halt das Problem, was ich so, soweit es deshalb noch in den Kinderschuhen steckt.

00:47:47:07 - 00:48:00:19
Sprecher 1
Es ist eine Handvoll Menschen, wenn ich auf die ganze Bevölkerung, die ganze Bevölkerung betrachte, die, die da schon ein bisschen offener sind. Aber der Großteil ist halt für das noch nicht zu haben.

00:48:00:21 - 00:48:22:22
Sprecher 2
Ja, ja und ich glaube, der Schlüssel ist wirklich, es selber zuzulassen. Also ich habe in der Vergangenheit auch Trauergruppen begleiten dürfen und dabei war oft eben das Thema Ja, das wäre ja schön, wenn das so wäre. Ja, und dann sage ich Ja, es ist schön. Woran hapert es? Nein, das kann ich nicht annehmen. Nein, das kann ich nicht glauben.

00:48:22:24 - 00:49:04:04
Sprecher 2
Also das heißt, eigentlich war die Blockade immer von der dem Menschen selbst, der in der Trauer Situation ist. Die Blockade. Nein, das kann ich nicht mir vorstellen. Aber. Aber jeder würde sich das wünschen. Im Grunde genommen, wenn es so wäre, weil es eben tröstet. Ja, das heißt also, wir selber in der Position des also nicht nur Trauernden, sondern des Menschen, der seinen Alltag lebt, kann durch das Erweitern dieser Wahrnehmung und das mit integrieren dieser verschiedenen Ebenen des Seins im Sein Leben transformieren und verändern und damit in eine ganz neue Dimension erheben, also eine Bewusstseinsdimension.

00:49:04:04 - 00:49:30:10
Sprecher 1
Letztendlich ja und ja, das sehe ich auch so, wenn man einfach Sachen annehmen kann, was das Leben so bietet. Und ich nehme es an und ich wehre mich nicht ständig dagegen oder redet mir schlecht oder bedauere mich selber, sondern ich nehm's einfach an, dann backte ich dran. Ja, aber wie gesagt, es ist halt leider nicht so hmm.

00:49:30:12 - 00:49:50:13
Sprecher 2
Noch nicht. Aber es wird sich viel wandeln und ich finde, wir beide sprechen jetzt ja schon über das Thema, geben damit ganz viele Impulse, auch raus. Und ich glaube, viele Menschen, die auf der Suche sind, werden es werden immer mehr, die auf der Suche sind, weil immer mehr im Fühlen und Sehen, Da muss es mehr geben als das, was ich anfassen kann.

00:49:50:15 - 00:50:26:05
Sprecher 2
Und dieser Spruch ich glaube nur das was ich gesehen habe, der ist ja inzwischen so was von überholt, weil wir wissen, nichts wird mehr manipuliert als die Illusion dessen, was wir mit unseren Augen wahrnehmen. Und auch die Nachricht ja, wonach sollten wir uns noch richten? Also am Ende geht es darum, dass wir unserem Herzen folgen und das begründet letztendlich auf Wahrnehmungsebenen, die nicht nur diese Wahrnehmungssinne, die wir hier in der physischen Welt im Allgemeinen benutzen, sondern auch die hell Sinne beinhaltet und, und ich glaube, da sind wir an dieser Schwelle, es werden halt immer mehr, die sich dafür öffnen.

00:50:26:05 - 00:50:51:13
Sprecher 2
Und da liegt auch für mich die große Chance für für die Menschheit drin, wieder sich zu erinnern, wo wir eigentlich herkommen und diese größeren Zusammenhänge zu erkennen. Und du bist ja bei uns auch mit auf der Veranstaltung Sterben, Trauern Jenseitskontakte. Wir haben genau aus diesem Grund hier im Rahmen des Channeling Kongresses in diesem Jahr uns gesagt, wir möchten auch da hinschauen, wo man im Allgemeinen wegschaut, was verdrängt wird.

00:50:51:13 - 00:51:12:23
Sprecher 2
Genau diese unangenehmen Themen, die erst mal, wenn man es hört, natürlich schnell Ablehnung hervorrufen. Aber hier lohnt es sich besonders, sich mal für zu öffnen. Ob ich selber im Trauerprozess bin, ob ich selber jemanden begleite, der in der Trauer ist oder auch einfach mitten im Leben stehe und sage ja eigentlich wo, wo, wo findet das bei mir statt?

00:51:12:23 - 00:51:45:11
Sprecher 2
Gar nicht. Und ich glaube, dass hier eine große Chance drin liegt. Ein großes Potenzial, sich mit verschiedenen Perspektiven und das war auch Sinn und Zweck unserer unserer Veranstaltungen, die jetzt gerade sozusagen im Launch sich befindet, wirklich dahin zu gucken aus verschiedenen Perspektiven mit Experten, so wie mit dir, der Du hast ja auch einen wundervollen Beitrag für diese Veranstaltung kreiert, wo wir eben die Chance haben, uns damit auseinanderzusetzen, verschiedene Perspektiven wahrzunehmen, unseren Horizont zu erweitern.

00:51:45:13 - 00:52:16:19
Sprecher 2
Und da haben wir eben ja eine riesen, ein Riesenpotenzial fürs Leben am Ende also aus dieser oftmals Trauer Sackgasse wieder raus zu finden. Zurück in ein glückliches Leben, das es möglich. Und je mehr ich mich damit überhaupt beschäftige, desto mehr habe ich die Chance mein Leben heute schon zu vertiefen. Vielleicht kannst du ja kurz was zu deinem Beitrag auch noch sagen, den es ja im Rahmen dieser Veranstaltung dann für jeden kostenfrei auch zu sehen gibt.

00:52:16:21 - 00:52:47:07
Sprecher 1
Also mein Beitrag handelt tatsächlich vom um sterben und von der Trauer und vom vom Jenseitskontakt. Alles ist bitte so aufgebaut. Wirklich ein bisschen so nach der Reihenfolge. Zuerst behandle ich den Tod und die Trauer, dann wie die Seele, das sie sieht, wenn sie hinüber geht. Mal die mal die Ansicht wechseln. Ich habe ich versucht mal ein bisschen hineinzubringen, dass man auch mal das ganze aus der Sicht des Sterbenden sieht.

00:52:47:09 - 00:53:04:06
Sprecher 1
Und dann eben auch ein kleiner Einblick in die Jenseitskontakte, was wie das so abläuft. Jetzt habe ich versucht, mal ein bisschen zusammenzupacken und da davon handelt mein Beitrag. Ja, ich hoffe, er gefällt jemand.

00:53:04:08 - 00:53:34:09
Sprecher 2
Ja, wundervoll, Das ist so schön und eben das Wichtige auch. Du erzählst und berichtest ja aus eigenen Erlebnissen, aus der Praxis und damit haben wir die Chance, wirklich Impulse zu bekommen, Impulse eben wirklich noch mal uns in unserer Perspektive zu öffnen und zu schauen, was für uns da auch wartet. Denn du sagtest es ja vorhin Die geistige Welt, die Jenseitigen möchten ja mit uns Kontakt aufnehmen und sie möchten auch, dass wir glücklich leben.

00:53:34:09 - 00:53:52:10
Sprecher 2
Das heißt, da ist die Freude ja auch bei den Jenseitigen dort zu sagen Ich möchte mit dir das auch leben, ich möchte erleben, wie du glücklich wieder lebst. Ist das oftmals auch ein Impuls in deinen Sitzungen, die die Kehrtwende in der Trauer bringen können?

00:53:52:12 - 00:54:19:00
Sprecher 1
Ja, absolut. Ähm, wenn, wenn die die Verstorbene, die für die Hinterbliebenen gegenüber vor mir sitzt und wir haben dann Kontakt aufgebaut, dann bekommen die tatsächlich manchmal von ihren Verstorbenen richtig Ärger. Muss ich jetzt schon dazu sagen. Im die bekommen oft richtig Schimpfe weil die sagen was machst du denn mit deinem Leben? Ich bin hier, ich bin da, ich begleite dich.

00:54:19:05 - 00:54:40:20
Sprecher 1
Woher wüsste ich denn, dass du mit einem Hund täglich spazieren gehst und dann immer das eine Lied summt? Des geben Sie mir weiter. Ich kann wieder weitergeben. Sie liefern Ihre Beweise und die sind oft so entsetzt und sagen. Weißt du, was du mir für ein schlechtes Gewissen in Anführungsstrichen machst? Die spüren ja unsere Emotionen ja trotzdem noch. Sie fühlen ja das viel mehr.

00:54:40:21 - 00:55:04:00
Sprecher 1
Sie haben ja keinen Körper mehr, Sie Fühlende ist ja emotional. Und deswegen wegen mir sitzt du dort und weinst du Und. Und ich steh, dann nehm Ich kann dir nicht helfen. Ich musste es jetzt ertragen, dass du wegen mir so traurig bist. Alle leiden alles nur, weil ich ging. Warum? Warum gehst du nicht raus und und lebst dein Leben und lachst und vor allem, warum nimmst du mich nicht mit?

00:55:04:05 - 00:55:23:18
Sprecher 1
Wir müssen hier auf dem Sofa liegen. Alles ist verdunkelt. Du weinst. Ich sitzt daneben. Jetzt, wo ich frei bin, will ich raus. Und ich will. Ich will unter die Leute. Ich will was sehen. Ich kann ja nur mit dir mit. Und du liegst hier im Bett und weinst. Also, das müssen die. Die müssen sich die echt oft so grob anhören.

00:55:23:18 - 00:55:49:24
Sprecher 1
Ich muss das manchmal sogar entschärfen, also auch mal zu grob rüber bringen. Die Verstorbenen aber, die möchten, dass wir glücklich sind, die möchten, dass wir lachen. Gut, sie sind in dem Vorteil, dass sie hundertProzentig sicher sind, dass es weitergeht. Sie haben ja den Übergang schon hinter sich. Die tun sich leichter und sie sehen ja uns, wir sehen ja sie nicht so gut, sage ich mal, weil unser Auge darauf nicht mehr geschult ist.

00:55:50:01 - 00:56:14:03
Sprecher 1
Aber die möchten, dass wir leben. Sie lieben uns ja, und niemanden würde man das wünschen, den man liebt, dass es ihm schlecht geht. Und die empfinden doch genauso. Ich liebe dich und ich möchte, dass es dir gut geht und dass du lachst und dass du Freude hast. Und wenn die Zeit kommt, dann sehen wir uns wieder. Es ist, wie wenn ich ich mach es mal so im Vergleich vielleicht.

00:56:14:08 - 00:56:34:01
Sprecher 1
Das Kind sollte bei einem Freund übernachten, weint, aber möchte nicht. Dann sagt die Mama Morgen sehen wir uns doch eh wieder. Was weinst du denn? Es ist vielleicht ein blöder Vergleich, aber so ist es. Wir sehen uns ja eh wieder. Morgen ist vielleicht in 30 Jahren, aber wir sehen uns ja eh wieder. Jetzt spiel doch mit deinen Freunden und und genieße das.

00:56:34:02 - 00:56:55:04
Sprecher 1
Morgen hole ich dich dann ab, dann sind wir wieder beisammen. So sehen die Dinge gut durch Raum und Zeit. Wie gesagt, da geht das alles ein bisschen schneller. Die scheinen ja nicht auf die uhr. 7:30. Ich muss ins Bett. Aber sie wünschen sich einfach für uns, dass wir glücklich sind und den Gefallen könnten wir ihnen schon tun.

00:56:55:06 - 00:57:30:16
Sprecher 2
Ja, aus Liebe, aus Liebe auch aus Liebe. Wundervoll. Und ich find, das Beispiel, was du hattest, hatte ich gerade Gänsehaut. Weil ja, das ist. Das ist ein super Beispiel, weil das Kind, was dann sozusagen traurig ist und und der Mama hinterher weint vergeudet die Lebenszeit mit dem Freund, versaut sich im Grunde genommen die Nacht und die Freude, in der also dieses Potenzial, was diese dieses Beisammensein hat und wird sich an die Sache immer schlecht erinnern, mit dem unguten Gefühl Bauchschmerzen gehabt zu haben.

00:57:30:18 - 00:57:56:02
Sprecher 2
Und nein, so was mache ich vielleicht sogar nie wieder beim Freund übernachten, weil da bin ich ja ohne Mama da. Also ich finde das so wichtig, weil das anders zu leben und dieses Geschenk des Lebens auch dadurch zu achten, wieder zurückzufinden in das Leben. Und du sagst, diese 30 Jahre sind auf der einen Seite ja gar nicht existent, weil es keine Zeit gibt, aber auf der anderen Seite sind es die 30 Jahre.

00:57:56:04 - 00:58:23:15
Sprecher 2
Ja, aber es sind 30 Jahre, über die ich entscheiden kann, ob sie für mich wertvoll, lebenswert und lebendig werden oder trostlos, traurig und niederschmetternd. Also das habe ich in meiner Hand. Und dass das natürlich Zeit braucht, um dahin zu kommen, das ist selbstverständlich und das ist auch individuell. Es. Aber du hattest vorhin ja auch so schön gesagt, dass viele zu dir kommen, die in der Trauer feststecken.

00:58:23:15 - 00:58:54:18
Sprecher 2
Und ich glaube, das ist so ein Momentum, wo es dann höchste Zeit wird, wo man sich vielleicht auch dann Unterstützung holt. Woran macht man so was fest oder woran machst du das fest? Wenn jemand in der Trauer feststeckt? Das ist eben sehr individuell. Aber gibt es für dich Signale, die einem vielleicht auch jemand, der jetzt zuhört, darauf hinweisen könnte Mensch, vielleicht ist das schon zu viel des Feststecken.

00:58:54:20 - 00:59:27:05
Sprecher 1
Also die anfängliche Trauer ist ja normal. Man soll auch weinen, man darf betrauern, das darf auch eine Zeit in Anspruch nehmen. Aber ich bemerkt es halt bei den Menschen, die zu mir kommen, die einfach das Leben nicht mehr lebenswert finden, die sich an nichts erfreuen können, die einfach schon sehr gute Schauspieler sind und irgendwo mitlaufen und ganz tief innen sich schämen, weil sie lachen, weil sie lustig sind.

00:59:27:05 - 00:59:50:23
Sprecher 1
Und jetzt hatte ich Spaß an der Sache. Oh Gott, wie konnte ich nur? Und halt einfach den Verstorbenen gar nicht mehr so wirklich betrauern, die sich eigentlich schon abgefunden hat. Er kommt nicht mehr durch die Tür, der kommt nicht mehr heim. Die der ist verstorben. Irgendwann ist man sich dessen auch bewusst, wenn die Trauer Phase eins zwei mal vorbei ist.

00:59:51:00 - 01:00:13:20
Sprecher 1
Aber die weinen dann oft um sich selber. Sie wollen das Leben nicht haben, sie wollen die, sie wollen kein alternatives Leben. Die stecken so tief drin, die wissen gar nicht mehr. Weine ich um den Verstorbenen, weine ich um mich selber. Es geht eigentlich nur noch um das Thema Trauer. Das ist es, wenn ich mich an an nichts mehr erfreuen kann, denn alles nur noch geschauspielert ist.

01:00:13:22 - 01:00:34:02
Sprecher 1
Oder wenn mich einfach auch ein schlechtes Gewissen plagt. Es auch oft. Wir haben die Maschinen abschalten lassen. Ich war nicht noch mal da. Ich ich habe nicht Schicht gesagt, ist in dem Unguten auseinandergegangen. Wenn wenn einem die Gedanken nicht mehr loslassen, wenn man selber nicht sagen kann jetzt ist es so, man kann sich ändern. Der wird mir schon nicht böse sein.

01:00:34:04 - 01:01:02:09
Sprecher 1
Wenn sich immer alles um das Thema dreht, dann sollte man schon sich Hilfe suchen, Wenn man einfach sich. Wenn sich alles am Tag um das dreht, dann muss man wirklich mal schauen kann kann zum Beispiel ein Jenseitskontakt das lösen? Würde es mich beruhigen, wenn ich hör mach dir doch gar keinen Stress, Ich habe absichtlich den Tag ausgesucht, weil du nicht im Krankenhaus warst und bin gestorben.

01:01:02:11 - 01:01:17:19
Sprecher 1
Würde mich das beruhigen, dann sollte man vielleicht ernsthaft mal in Erwägung ziehen, über so was nachzudenken in so was in Anspruch zu nehmen. Genau. Wenn einfach es so tief ist.

01:01:17:21 - 01:01:37:03
Sprecher 2
Ja, vielen Dank, Karin. Sehr wichtig noch mal Und ja, du bist ja aktiv eben genau in dieser medialen Trauerbegleitung. Vielleicht kannst du uns ein bisschen Einblick bringen unter diesem Video sind ja auch Links zu deiner Webseite. Was hast du für Angebote? Was gibt es vielleicht gerade Aktuelles?

01:01:37:05 - 01:02:03:23
Sprecher 1
Also ich hab da eher so ein Sparprogramm, sage ich mal, ich habe nur meine Homepage, die habe ich sehr nüchtern gestaltet und da kann man über mich nachlesen. Man kann nachlesen, wie ein Jenseitskontakt überhaupt zustande kommt. Wie ich auf das Thema gekommen bin, einfach da ein bisschen näher gebracht, sag ich mal ähm. Und ich habe halten Instagram Account, den ich sehr pflege.

01:02:04:00 - 01:02:36:01
Sprecher 1
Da stelle ich immer reales ein. Meistens sind es immer die, ähm, die die Themen ganz oft aus Sicht des Verstorbenen behandeln. Ähm, das man mal die andere Seite kennenlernt. Nicht immer wie wir uns denken und wie wir es von allen anderen hören, sondern wirklich mal die andere Seite. Ich hör sehr genau hin, was die geistige Welt mir sagt und versucht das dann aus der Sicht den Menschen weiterzugeben.

01:02:36:03 - 01:03:06:18
Sprecher 1
Ich versuch da halt irgendwie ein bisschen Licht ins Dunkle zu bringen und greift da verschiedene Themen auf. Es gibt dann auch oft Fragerunden, da kann man dann auch mal reinschreiben, was einem interessiert und ähm, ja, einfach allgemein fragen. Und ich habe auch einmal im Monat zum Treffen die Kosten nicht. Dort werden auch verschiedene Themen behandelt. Das läuft dann so ab das ich mich halt jetzt letzten Monat Geist führer zum Beispiel.

01:03:06:18 - 01:03:27:08
Sprecher 1
Da erklär ich was ist ein Geistführer, was macht er, was hat er das hat der für eine Aufgabe? Wie erkenne ich den? Und dann kann man seine Fragen stellen und ich beantworte die immer dann auch gleich. Und da habe ich einen Monat, also jeden Monat, ein anderes Thema. Aber mehr habe ich nicht im Angebot.

01:03:27:10 - 01:03:53:06
Sprecher 2
Ja, aber das ist doch wundervoll, liebe Karin, Also das ist für jeden, der im hier in Resonanz geht, natürlich ganz wundervoll. Deshalb unter diesem Video auch die Links zu deinem Instagramkanal und ich freue mich jetzt schon auf deinen Beitrag. Natürlich im Rahmen der Veranstaltung sterben, Trauern und Jenseitskontakte und danke Dir von ganzem Herzen für dieses wundervolle und offene Gespräch, die ja weiterhin alles Gute und danke für die unsere verbunden.

01:03:53:08 - 01:04:29:12
Sprecher 2
Danke! Bis dahin ja, ich danke auch Dir ganz recht herzlich, dass Du diesen Beitrag hier gesehen hast. Und wenn Dich dieses Thema jetzt in Resonanz bringt und Du es vertiefen möchtest, wenn du vielleicht selber betroffen bist als Trauernder oder jemanden begleitest, der in der Trauer Phase ist. Wenn du aber auch einfach dein Leben vielleicht vertiefen möchtest, indem du die Schattenseiten dir anschaust, vielleicht die verdrängten Themen, wie eben zum Beispiel das Sterben oder auch die Trauer, dann lade ich dich ganz recht herzlich ein zu der kostenlosen Online Veranstaltung Sterben, trauern und Jenseitskontakte.

01:04:29:17 - 01:04:58:12
Sprecher 2
Es geht darum, wieder zurück in ein glückliches Leben zu finden und die größeren Zusammenhänge aus verschiedensten Perspektiven zu beleuchten. Vielleicht sind hier wichtige Aspekte und Impulse für dich, die auf dich warten, von dir entdeckt zu werden. Dann würde ich mich riesig freuen, wenn du dich hier unten kostenlos anmeldet. Dann bekommst du den Newsletter und vier Tage im April, vom dritten bis zum Zweiten geht es schon los, bis zum sechsten.

01:04:58:14 - 01:05:25:24
Sprecher 2
Da werden wir ganz wunderbare Referenten, 16 Referenten präsentieren. Unter anderen eben auch Karin. Wir haben Livestreams dabei und es gibt ein wundervolles PDF Workbook. Was dich dabei noch begleitet mit Reflexionsfragen eben genau diese Themen für dich zu beleuchten und zu klären. Ja, lasst uns das Leben verstehen und damit vertiefen. Ich wünsche dir alles, alles Gute bis dahin. Ade.

Macher und Gäste

#359 BEWEISE für ein Leben nach dem Tod – Karin Stern im Gespräch
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